Bewegungs- und Entdeckungsdrang – Warum ist mein Kind so aktiv?

Shownotes

Becci* hat uns geschrieben und gefragt, wie sie ihren zweijährigen Sohn begleiten kann, der wie ein kleiner Wirbelwind durch Kita oder Schwimmbad flitzt und schwer ruhig sitzen bleiben kann. Wie viel Energie und Bewegungsdrang ist in diesem Alter eigentlich normal und woran liegt das? Wie kann ich mein Kind begleiten, ohne seine Neugier und Autonomie zu bremsen? Wie gestalte ich unseren Alltag so, dass es für mein Kind und für uns als Eltern gut machbar bleibt? *Name geändert

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Transkript anzeigen

00:00:06: Herzlich willkommen beim Familienrat mit Katja Saalfrang.

00:00:09: Dem Familienpodcast von Mit Vergnügen.

00:00:12: Ich bin Katja Saalfrang, Diplompädagogin und Musiktherapeutin in eigener Praxis, Autorin und Mutter von Viersöhlen.

00:00:18: Und ich bin Bob Blume, Lehrer, Bildungsinfluencer, Podcaster und Familienvater.

00:00:24: Wir treffen uns hier jeden Montag und beantworten eure Fragen rund um Erziehung, Beziehung und den Alltag groß und klein.

00:00:31: Danke fürs Einschalten und viel Spaß mit der heutigen Folge.

00:00:40: Hallo und herzlich willkommen zum Familienrat-Podcast mit Katja Saalfrang und Bob Blume.

00:00:45: Hallo Katja.

00:00:47: Hallo lieber Bob.

00:00:49: Lass uns über Zeit sprechen.

00:00:52: Über Zeit?

00:00:53: Ja.

00:00:54: Weil wir am Ende des Jahres sind?

00:00:57: Genau, wir sind am Ende des Jahres und es ist die Zeit der Jahresrückblicke und so weiter.

00:01:00: Aber ich finde es immer interessant, dass, ich weiß nicht, ob es ja auch so geht, man ja in bestimmten Jahren das Gefühl hat, die sind schnell vergangen oder innerhalb der Zeit hat man das Gefühl, es vergeht.

00:01:11: Und dann blickt man so zurück und denkt, jetzt ist aber wieder, war das Jahr schnell wieder vorbei.

00:01:18: Weißt du, was ich meine?

00:01:19: Ja.

00:01:20: Und das ist bei Jahren ja unterschiedlich.

00:01:22: Also jetzt meine Frage an dich.

00:01:24: Zweitausendfünfzwanzig, weil wir haben noch eine Folge und ich weiß, wir sind kurz vor Weihnachten, aber ... Ich find's trotzdem spannend.

00:01:31: Ist es für dich langsam oder schnell vergangen?

00:01:34: Ich hab eben schon, als du das gesagt hast, über Jahre nachgedacht, die so an einem vorbei gerauscht sind und man ständig das Gefühl hatte, der Zeit nachzuhängen im Grunde.

00:01:46: Ja, also, oh Gott, der Sommer ist vorbei, oh Gott, jetzt kommt schon wieder der Winter und es ist ja schon bald wieder Weihnachten.

00:01:52: Und ich muss sagen, dass ich dieses Jahr sehr bunt, sehr vielfältig, sehr vielschichtig und auch sehr bewusst wahrgenommen habe.

00:02:00: Also die Zeit vergeht ja so oder so und die Frage ist, wie sind wir in der Wahrnehmung dieser Zeit?

00:02:06: Und ich denke, dass das Jahr zwanzig, fünfundzwanzig für mich ein Jahr war, wo ich sehr viel entschleunigt habe, immer wieder.

00:02:15: Und jetzt noch mal mehr gekommen bin, obwohl ich immer schon die Jahre davor auch das Gefühl habe, dass da ein Fokus drauf liegt.

00:02:22: Und dieses Jahr habe ich das immer wieder.

00:02:25: Weißt du, es hat immer wieder Tempo aufgenommen und es gab mal so im Sommer.

00:02:28: Ich glaube, das habe ich hier auch mal erzählt.

00:02:30: So diesen Zeitpunkt, dass ich irgendwie so gesagt habe, oh nein, der Sommer ist schon vorbei und irgendwie häng ich noch so im Sommer.

00:02:35: Und dann habe ich aber irgendwie gemerkt, dass ich sehr schnell wieder Möglichkeiten hatte, ins hier und jetzt zu kommen und dann auch den Herbst begrüßen konnte.

00:02:44: Und dass es sich für mich jetzt auch nicht so anfühlt, wie früher oder wie auch in früheren Jahren, dass ich dachte, oh, oh Gott, übermorges Weihnachten.

00:02:52: sondern dass ich tatsächlich irgendwie jetzt auch im Advent das tatsächlich sehr bewusst wahrgenommen habe, geschmückt habe, jede Woche ist was dazugekommen, Dinge bewusst getan habe, auch irgendwie das Gefühl hatte, hier und jetzt sein zu können und auch bleiben zu können.

00:03:10: Und also ich weiß nicht, wie es hier ist, vielleicht gibt es jetzt nochmal eine totale Beschleunigung irgendwie an und nach Weihnachten dann, dass ich dann doch das Gefühl habe, ups, das Jahresende ist so schnell gekommen.

00:03:22: Aber für mich hat sich dieses Jahr sehr stimmig angefühlt.

00:03:25: Ich habe sehr viel bewusst wahrgenommen.

00:03:27: Das ist total schön.

00:03:28: Und sehr genossen.

00:03:29: Ja, muss ich auch sagen, ist eigentlich eine schöne Frage.

00:03:31: Vielen Dank.

00:03:33: Wie ist denn bei dir?

00:03:36: Ganz unterschiedlich.

00:03:37: Also auch vielfältig.

00:03:39: Aber jetzt wurde gerade gesagt, hier und jetzt muss ich an die Phase im Urlaub denken, im August, wo ich das gar nicht konnte, weil ich massiv unterschätzt hatte.

00:03:51: Dass ich es nicht geschafft habe, zu Ruhe zu kommen und mein Hirn, wie gesagt, Bob, möglicherweise wirst du deinen Elternbuch nicht zu Ende schreiben können.

00:04:02: Und wir hatten ja so einen Strand-Urlaub und das war dann... der falsche Urlaub für die falsche Zeit ein bisschen leider.

00:04:12: In so einer Situation hätte ich eigentlich einen hohen Berg hochwandern müssen, so dass ich irgendwann so fertig wäre, dass ich dadurch ins hier und jetzt komme, durch Bewegung komme ich auch ins hier und jetzt.

00:04:22: Und dann habe ich das geschafft und ich glaube dann hat sich das erst wieder so ein bisschen eingepägelt, aber letzten Endes ist das für mich ein ganz krasses Umbruch ja.

00:04:31: Deshalb ist es ganz schnell vergangen.

00:04:35: Aber dieses im hier und jetzt sein, das ist ja... Das habe ich ja sogar auf dem Abend tätowiert.

00:04:42: Das ist für mich, ehrlich gesagt, eine Lebensaufgabe.

00:04:45: Ja, das wollte ich aber gerade sagen.

00:04:48: Ich bin auch ganz happy, wie das jetzt gerade sich so anfühlt.

00:04:53: Und gleichzeitig heißt es nicht, dass das immer so bleibt.

00:04:57: Also ich glaube, dass, was ich einfach wahrgenommen habe, mehr sind diese Momente, wo mein Gehirn mir eben sagt, du musst, du sollst, du schaffst das vielleicht nicht und dann so einen inneren Druck und einen Stress irgendwie wahrzunehmen und dann auch in der Folge Möglichkeiten zu haben, wieder zu entschleunigen, abzubremsen, mich zu beruhigen und damit irgendwie zu arbeiten.

00:05:19: Also insofern glaube ich, ging es eher darum, dass ich die Strategien sinnvoller angewendet habe, weil ich es bewusster wahrgenommen habe.

00:05:27: Was nicht heißt, dass es wieder Zeiten gibt, wo man so das Gefühl hat, man wird so mitgenommen und der Körper macht sich irgendwie selbstständig.

00:05:36: Aber was ich auch sagen kann, es war das erste Jahr in meinem Leben, wo ich konsequent konstant Sport gemacht habe.

00:05:48: Ach, schön.

00:05:49: Und wirklich seit dem sechsten Januar und dann fast täglich.

00:05:54: Das heißt, was man dir gemacht.

00:05:55: Ja, ja, ja, echt.

00:05:57: Auf jeden Fall.

00:05:58: Also mich würde interessieren, Frage an die Hörerinnen und Hörer.

00:06:02: Schreib's doch gerne mal in die Kommentare bei Spotify.

00:06:05: Wie ist das bei euch?

00:06:06: Wie entschleunigt ihr?

00:06:09: Wo habt ihr im Alltag Beziehungsinseln und können Verbindungsmomente herstellen, um das wieder zu entschleunigen.

00:06:16: Eure Kinder wirklich anzugucken, zu schauen, wen habt ihr da vor euch?

00:06:20: Wie geht's dem?

00:06:21: Was erlebt ihr, also darüber in den Austausch zu kommen?

00:06:24: Weil ich glaube, dass das auch eben mit Kindern nochmal wirklich... eine Kunst in Anfangsstrichen ist, wirklich gerade um die Weihnachtszeit.

00:06:33: Weil da ist hier noch eine Feier und da ist eine Feier und wir Eltern wollen es schön machen für die Kinder.

00:06:38: Ich hatte gerade heute noch eine Beratung, wo es auch dann um den Weihnachtswichtige ging und was das für eine Anstrengung für die Mutter ist, dafür die Kinder immer die Briefe zu schreiben und so.

00:06:47: Und wir haben nochmal mehr den Fokus auf das Erleben, auf das gemeinsame Erleben und auf die Fantasie und auf das Magische gelegt und auf die Verbindung.

00:06:55: und die leuchtenden Augen und eben nicht so sehr auf das, ich muss noch einen Brief schreiben und hier muss noch was her und so.

00:07:01: Und ich glaube, es ist gar nicht so einfach da, zumindest habe ich das so erlebt, aus diesen Betreiben rauszukommen und alle Listen, die man im Kopf hat, irgendwie abzuarbeiten und dabei eben auch noch zu entschleunigen und dann auch noch zu genießen, dass man diese Kinder hat, für die ist das ja eigentlich die schönste Zeit im Jahr.

00:07:21: Ja.

00:07:21: Ja, das ist halt manchmal eine Schwierigkeit, sozusagen in den Genuss zu kommen.

00:07:25: Vor allen Dingen, wenn die Kinder ja manchmal auch andere Bedürfnisse haben, als man selbst zum Beispiel einen erheblichen Bewegungsdrang.

00:07:34: Ist das eine Überleitung?

00:07:35: Katja, du hast das mal wieder auf den Punkt gebracht.

00:07:39: Becky schreibt uns.

00:07:41: Hallo, liebe Katja, hallo, lieber Bob.

00:07:43: Mein Sohn Nick, bisher Einzelkind, ist im Oktober zwei Jahre geworden.

00:07:49: Nick ist ein sehr aktives Kind, was viel Bewegung braucht und verlangt.

00:07:53: Er läuft auf alles zu, was er interessant findet und achtet dann auch nicht mehr auf Mama oder Papa.

00:07:58: Auf dem Spielplatz mit anliegendem Park läuft er regelmäßig im Radio von ca.

00:08:02: hundert bis zweihundert Meter umher.

00:08:04: Klettert auf Bänke, springt runter, macht einfach sein Ding, während die anderen im Sandkasten spielen oder zumindest auf dem Gelände bleiben.

00:08:11: Im Schwimmert.

00:08:12: diesen Sommer war es ähnlich.

00:08:13: Wenn die anderen Familien mit ihren Kindern auf der Decke liegen, bewegen sich die Kinder natürlich auch, aber bleiben in der Nähe.

00:08:20: Nick spazierte durch das gesamte Freibad, bis er keinen mehr von uns sieht.

00:08:24: Ich lasse ihn meistens einfach machen und laufe nicht mehr hinterher, solange ich ihn aus der Fernennblick habe.

00:08:30: Er rennt nämlich auch einfach zum Wasser und springt rein.

00:08:33: Er klettert auf Klettergerüste und rutschen, die eher für ältere Kinder sind.

00:08:38: Ich höre häufig, er würde schon wirken wie ein Dreijähriger oder älter.

00:08:41: Er ist sehr groß und spricht auch sehr viel.

00:08:44: Klingt vielleicht alles normal, aber nun meine Sorgen und Fragen.

00:08:48: Mein Mann und ich freuen uns, dass Nick so ein aufgewecktes Kind ist und erfüllt uns auch mit Stolz, wie mutig er durch die Welt geht.

00:08:54: Es gibt nun aber immer wieder Situationen, in denen er auch mal ruhig sitzen muss, zum Beispiel neulich bei einer Hochzeit in der Kirche, rannte er um die Bank herum, kletterte darauf und sprang herum.

00:09:04: Die anderen Kinder in seinem Alter wirken da deutlich ruhiger und grundsätzlich ist das unsere Beobachtung.

00:09:09: Ob beim Einkauf im Straßenverkehr oder in einem Café, Nick wirkt wie ein Flumi im Körper eines Kindes.

00:09:16: Ganz oft müssen wir Situationen, in denen er mal stillsitzen oder in der Nähe von uns bleiben muss, abbrechen, weil es einfach nicht funktioniert.

00:09:23: Halten wir ihn fest und versuchen ihn abzulenken, schlängelt er sich schreiend aus dem Arm, bis er wieder laufen kann.

00:09:29: Wir haben nun mit der Eingewöhnung in der Kita angefangen und es klappt gut.

00:09:33: Doch auch da schaffte er es nicht still zu sitzen.

00:09:35: Beim gemeinsamen Essen oder der Märchenstunde rennt er umher, räumt das Spielzeug aus, klettert auf Stühle und so weiter.

00:09:42: Der Erzieher meinte schon, wir hätten ein Kind mit sehr viel Energie.

00:09:47: Meine Frage an euch, ist das alles noch im Rahmen?

00:09:50: Warum aber können das die anderen in seinem Alter so gut?

00:09:52: Bitte Schwierigkeiten haben, sich in der Kita anzupassen.

00:09:55: Und was können wir noch machen, um einem zweijährigen zu erklären, dass es gewisse Situationen gibt, in denen er still oder bei Mama und Papa bleiben muss?

00:10:02: Ich fange langsam an, Dinge ohne ihn zu planen, weil es zu anstrengend ist und genau das wollte ich eigentlich nie.

00:10:08: Ich habe ihn immer und überall gerne mit hingenommen, aber langsam macht es keinen Spaß mehr.

00:10:12: Das macht mich sehr traurig, aber er muss sowas doch jetzt schon lernen.

00:10:15: oder verlange ich da zu viel von ihm.

00:10:18: Vielen Dank schon mal.

00:10:19: Und macht weiter so.

00:10:21: Herzchen, herzliche Grüße, Becky.

00:10:25: Wie nett.

00:10:26: Vielen Dank, liebe Becky, für deine, die eigentlich anders heißt, bis mir alle, für deine Frage und für die ausführliche Beschreibung.

00:10:35: Da können wir uns auf jeden Fall Nick gut vorstellen, wie ein kleiner Flummy durch die Welt hüpft und die fröhlich begreift, im wahrsten Sinne des Wortes.

00:10:44: Ja, ich hatte auch ganz grundsätzlich, ich hatte jetzt wirklich gar nichts mit der Antwort zu tun, aber auch das Gefühl, Becky, du könntest echt einen Blog schreiben.

00:10:53: Oder vielleicht auch ein Buch, aber jedenfalls, das war sehr anschaulich alles dargestellt.

00:10:57: Konnt mir das richtig gut vorstellen.

00:10:59: Ja, ich konnte mir das auch gut vorstellen.

00:11:01: Also erst mal würde ich tatsächlich sagen, um das vorwegzunehmen, für mich klingt das alles ganz normal.

00:11:11: Das war ja auch die Frage von Becky, die sagte dann so, ja, klingt alles vielleicht normal, aber sie hat trotzdem Sorgen und Fragen und das gucken wir uns auch gleich nochmal an.

00:11:20: Ich möchte nur Eingangs nochmal sagen, dass es ganz häufig so ist, in meiner Praxis höre ich das immer wieder, dass ein Verhalten des eigenen Kindes als auf einmal nicht der Norm entsprechend oder sogar auffällig in bestimmten Entwicklungsphasen wahrgenommen wird von den Eltern mit Blick auf Kinder, die genauso alt sind.

00:11:41: Weil die das anders machen, weil die das besser machen, weil die sich besser anpassen können, so.

00:11:46: Und ich habe ja eine eigene kleine Feldstudie mit meinen eigenen vier Kindern und ich kann sagen, dass das da auch sehr unterschiedlich war.

00:11:54: Natürlich eine Gruppe.

00:11:55: Hier wird ja auch schon beschrieben, dass es ein Einzelkind ist.

00:11:58: Eine Gruppe organisiert sich ja auch immer dann noch mal untereinander anders.

00:12:02: Aber hier ist ja ein Einzelkind erst mal.

00:12:05: Und das heißt, es gibt sozusagen innerhalb der eigenen Kohorte keine Möglichkeit.

00:12:10: jetzt zum Vergleich, sondern man guckt natürlich links und rechts.

00:12:13: auf Kinder, die es anders machen und die dann zum Beispiel bei der Hochzeit still sitzen oder eben auch im Freibad auf der Decke liegen bleiben oder beim Spielplatz eben auch andere Interessen haben als jetzt.

00:12:25: Nick, der eben sagt, für mich ist gerade Höhe und Weite interessant und nicht so sehr die Tiefe im Sandkasten.

00:12:35: Also das möchte ich einfach gerne nochmal an der Stelle sagen, dass das nicht immer ein guter Referenzpunkt ist, wenn wir auf andere schauen, zumal, dass auch alles ja Situationen sind, die es den Eltern leichter machen.

00:12:50: Also den Eltern ist es leichter, wenn sie auf der Decke bleiben können, wenn sie im Sandkasten sitzen können oder wenn sie eben auch auf der Hochzeit nicht auffallen oder rausgehen müssen.

00:13:00: Und ich kann aus eigener Erfahrung und auch aus meiner Praxiserfahrung sagen, dass das ganz gängige Dinge sind, die Eltern an Fragen oder auch an Sorgen haben.

00:13:11: und dass man tatsächlich da sich sehr das Kind angucken muss und auch darf und auch die Phase, in dem das Kind sich gerade befindet.

00:13:19: Und wenn ich mir Nick angucke, dann kommt der ja gerade in die Autonomiefase.

00:13:24: Also der, man sagt so, mit anderthalb, also wir könnten jetzt viel über Autonomie reden, weil Kinder ja sowieso stetig autonomer werden.

00:13:33: Aber diese Phase zwischen anderthalb und fünf ist eine Phase, wo das rasant ... passiert.

00:13:40: Also tatsächlich ist sehr viel im Körper passiert, sehr viel emotional seelisch passiert und wir haben ja schon ganz häufig so über die Entwicklungsstränge gesprochen, die da stattfinden, oft wenn es um Wutanfälle ging.

00:13:55: Ja, hier geht es jetzt um Bewegung und um

00:13:58: Erforschung

00:13:59: und auch das.

00:14:00: Also Forschung, Erforschung, Neugierde in die Welt rausgehen, sich selbst auch spüren, mit dem eigenen Körper auf zwei Beinen unterwegs zu sein, mit allen Sinnen, die Welt begreifen, Hochklettern, Runterklettern in die Weite laufen, sind alles Dinge, die wir dieser Phase zuschreiben können.

00:14:19: Plus, dass sich Gefühle sehr stark entwickeln.

00:14:22: Und ein Gefühl.

00:14:23: Wir sprechen ja ganz häufig über die schweren Gefühle, über Trauer, Angst, Wut, Schmerz.

00:14:28: Und hier scheint es eine Form von Freude zu sein.

00:14:32: Eine Form von Freude, von Neugier, von einem drängenden Gefühl nach draußen, von der Begeisterung, von der Lebendigkeit.

00:14:41: Und da kann man eigentlich nur sagen, Becky, herzlichen Glückwunsch.

00:14:44: Also richtig schön.

00:14:46: Ja, und anstrengend.

00:14:48: Genau, genau.

00:14:50: Ich mein nur nicht, das ist sozusagen dann auch gleichzeitig nachvollziehbar, dass die Freude nicht zwangsläufig geteilt wird, wenn das Kind von den Kirchbänken hüpft während einer Trauung.

00:15:02: Genau, aber ich hab das genauso antizipiert, weil ich nämlich... Also, was heißt ja das antizipiert?

00:15:08: Ich hab antizipiert, was du auch sagen wirst, weil eine der Fragen ist ja auch, mutte ich ihm... zu viel zu oder genau verlange ich zu viel von ihm.

00:15:20: Ja, aber

00:15:21: jetzt sage ich nicht das, was du sagst.

00:15:24: Also ich habe nur gedacht, weil du das ja manchmal machst, dass du sagst, der ist zwei, der ist halt zwei.

00:15:29: So ist das, genau, genau.

00:15:30: Ich sage ja in solchen Fällen immer, er ist noch sehr, sehr, sehr, wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr klein.

00:15:40: Ja und auch wenn er eben schon wirkt wie ein dreijähriger was übrigens auch noch sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr klein ist oder auch älter als drei ja das sind alles klein Kinder von denen wir sprechen und auch wenn er eben für sein alter groß wirkt und eben sehr viel spricht das ist übrigens oft was was Auch in der Zeit sich ja sehr rasant entwickelt, die Sprache.

00:16:06: Und wenn man dann mit zwei Erwachsenen auch alleine ist, die ja sehr viel sprechen und Becky deutet ja auch an, sie erklärt ihm auch viel und so.

00:16:13: Das heißt, da kommen viele Worte werden ausgetauscht.

00:16:16: Dann ist das etwas, was eben auch als Kind, was keine Geschwister hat, wo man vielleicht auch untereinander sowas wie eine Kindersprache entwickelt oder auch eine Sprache über Gesten und Blicke, über Mimiken entwickelt.

00:16:29: dann wirkt eben dieses Kind schon sehr viel verständiger und größer und man überschätzt das dann insgesamt eher, als dass man sich das ins Gedächtnis ruft, immer wieder, dass er erst zwei ist.

00:16:43: Er ist wirklich noch ein ganz, ganz kleines Wesen, was ganz wenig Erfahrung hat und wo ganz viel Entwicklung gerade im Innenstadt findet.

00:16:53: Und weil wir gerade die Hochzeit angesprochen haben, Das Ziel mit Kindern ist ja, jetzt sage ich mal was, es sich so schön wie möglich zu machen.

00:17:04: Und zwar in allen Zeiten, weil wenn wir das tun, kommen wir an allen anderen Stellen vorbei.

00:17:10: Also das heißt nicht Konflikte zu vermeiden, sondern das heißt, wir haben der Konflikte kommen sowieso.

00:17:16: und diese Konflikte aufzunehmen und es sich so gut wie möglich zu machen.

00:17:21: Also ein Konflikt kann sich unangenehm anfühlen, aber wenn wir den gut besprechen, wenn wir hören, was der andere denkt und fühlt dafür, ist jetzt Nick in dem Fall noch zu klein.

00:17:31: Aber ich will damit nur sagen, es sich so schön wie möglich zu machen, heißt unter Umständen eben auch Nick mal zu Hause zu lassen.

00:17:39: Natürlich nicht alleine, aber ihn eben nicht mitzunehmen, zum Beispiel zu einer Hochzeit.

00:17:45: wenn ich weiß, dass dort eine Trauung ist und dort vielleicht Musik gemacht wird und vielleicht eine Aufnahme stattfindet, ja, und ich habe einen Kind in diesem Alter und ich habe Erfahrungen mit diesem Kind, dann muss ich jetzt für mich entscheiden, will ich jetzt eher ungestört bei dieser Trauung dabei sein oder nehme ich in Kauf und nehme deswegen auch meinen Kind mit, wenn ich meinen Kind mitnehme, dass ich eben vielleicht tatsächlich im Vorraum der Kirche nur mithören kann und dabei sein kann, was da drin passiert, weil mein Kind eben ein anderes Bedürfnis hat, nämlich das Bedürfnis nach Autonomie, was eben vielleicht eine Überforderung wäre, es in diesem Rahmen einzuschränken.

00:18:31: Ich finde es total gut, dass du das nochmal so betonst, weil ich das Gefühl hatte, dass Becky sich so eine Lage gebracht hat, die ... dann so ein Dilemma daraus macht.

00:18:40: Also, dass sie sagt, sie ist traurig.

00:18:42: Hätte sich fast auch so an, als hätte sie gewissensbisse nicht mitzunehmen.

00:18:46: Aber es geht ja nicht anders.

00:18:48: Und da vielleicht jetzt von deiner Situation oder... Da von deiner Perspektive aus nochmal ein bisschen Druck rauszunehmen und zu sagen, hey, ist ja auch okay, der ist zwei, der muss nicht überall hin mit.

00:19:01: Und bei anderen Kindern geht's vielleicht, weil die ja nicht diesen Bewegungsdrang haben, aber das ist auch okay.

00:19:07: Ja, also sozusagen... Genau,

00:19:09: und für Nick scheint das kein angemessener Rahmen zu sein.

00:19:12: Ja, also ich will mal ein anderes Beispiel machen.

00:19:15: Eltern, wenn sie zu mir in die Beratung kommen, dann bekommen sie einen Aufnahmebogen, den füllen sie auf und sie bekommen dann von mir noch mal eine Rückmeldung, wo drin steht, bitte kommen sie ohne ihre Kinder.

00:19:26: Das hat verschiedene Gründe.

00:19:28: Und dann manchmal ist es so, dass Eltern dann sagen, ja, aber wir haben zweijährigen oder ... Wir haben ein anderthalbjähriges dabei.

00:19:36: Was machen wir denn damit?

00:19:38: Und dann besprechen wir, wo kann das Kind sein?

00:19:40: Kommt dann vielleicht nur die Mutter, kommt nur der Vater?

00:19:43: Gibt es eine Oma?

00:19:44: Gibt es irgendwo eine Möglichkeit für diese fünfzig Minuten eine Möglichkeit zu schaffen, dass die Eltern oder die Mutter der Vater mit mir alleine sprechen können?

00:19:53: Und zwar nicht, weil ich kinderfeindlich bin und weil ich die Kinder nicht gerne sehen möchte, sondern weil ich weiß, dass es für die Kinder eine hohe Kooperations- unter Umständen mit sich bringt, in diesem Rahmen zu sitzen.

00:20:11: Natürlich habe ich Spielzeug und wir können auch auf den Boden beraten, aber es geht letztlich darum, dass die Eltern ... möglichst entspannt sich mit mir zusammensetzen und wir Situationen besprechen können.

00:20:22: Und so ist es in der Kirche ja letztlich auch.

00:20:24: Es ist kein angemessener Rahmen für dieses Kind.

00:20:29: Und das eben ganz wertschätzend für sorglich, für Nick dann zu entscheiden, im Übrigen vielleicht auch für das Brautpaar.

00:20:37: Ja, auch zu gucken.

00:20:39: Also wemute ich da was zu und macht das Sinn.

00:20:43: Und das kann ich auch nur als Mutter sagen oder auch noch mal als Mutter sagen, dass ich da das natürlich auch manchmal schade fand, wenn wir das nicht als Familie erleben konnten, bestimmte Sachen.

00:20:55: Und auf der anderen Seite ist aber auch sich sehr erwachsen und reif angefühlt hat zu entscheiden.

00:21:01: Ich möchte jetzt da eben auch an dieser Party, an diesem Fest irgendwie teilhaben, wenn ich da eingeladen bin und wenn das mit den Kindern nicht geht, dann entscheiden wir entweder schwarz oder weiß, dass die Kinder eben mitkommen oder nicht.

00:21:14: Oder es gibt auch Zwischenlösungen, die Kinder kommen eben dann nicht mit zur Trauung, aber wir holen sie danach dann.

00:21:22: Also es gibt immer irgendwie Möglichkeiten, Kompromisse und da vielleicht weg, einen Gefühl für zu entwickeln.

00:21:28: Auch aus dem, was du jetzt von Nick kennst.

00:21:32: Und das heißt nicht, dass du ihn bis zum Horizont rennen lassen sollst, sondern einfach an der Stelle nochmal sich klarmachen, dass es mit zu seiner Entwicklung gehört, ihn zu begleiten an den Stellen, wo das möglich ist und es ein bisschen zu gestalten und dem Ganzen eine Form zu geben, sodass es für Nick auch Etwas ist, wo er sich dann auch gut und sicher drin bewegen kann und wo er dann nicht ständig hört.

00:21:56: Du musst leise sein.

00:21:58: Du darfst hier nicht laut sein, weil das ist etwas schlechte Nachricht.

00:22:02: Vorsicht, was er noch nicht kann.

00:22:05: Ja, er kann nicht auf Kommando still sitzen.

00:22:08: Und ich höre dich jetzt sagen, Becky, obwohl ich dich gar nicht kenne.

00:22:12: Ja, aber die anderen Kinder können das auch.

00:22:15: Herzlichen Glückwunsch.

00:22:16: Dann ist es vielleicht lag das günstig, dass die Kinder vielleicht gerade sowieso in ihrer Mittagszeit dort waren und dass die müde sind.

00:22:24: Es ist das eine oder andere möglich.

00:22:27: Ja, es kann auch mal funktionieren.

00:22:30: Ja, und es gibt vielleicht auch Kinder, die dann eher in der Verbindung sind und die eher dann sich beruhigen lassen oder da einfach mit dabei sind.

00:22:38: Und es gibt eben auch das andere.

00:22:41: Und ehrlich gesagt würde ich fast sagen, dass was jetzt von Nick beschrieben wird, ist das Gängige.

00:22:47: Das sind zweijähriger eben auch irgendwann einen so engen Rahmen und unangemessenen Rahmen für dieses Alter dann auch eben sprengt.

00:22:56: ein auffälliges Kind ist, sondern weil das zu seiner Entwicklungsphase mit dazugehört.

00:23:03: Ich habe jetzt gerade nochmal gecheckt, welche Punkte wir von den Fragen haben.

00:23:09: Ist das alles noch im Rahmen?

00:23:10: Damit bist du ja sogar eingestiegen.

00:23:12: Ein ganz klares Ja.

00:23:13: Warum können das die anderen in seinem Alter so gut?

00:23:16: Haben wir jetzt gerade auch, also ich meine die Frage des Grundes ist ja immer schwierig, aber letzten Endes hast du ja gerade ... Wir können

00:23:23: auch einfach sagen, Bob, diejenigen, die es nicht gut konnten, die Kinder, die sind halt nicht auf der Trauung gewesen.

00:23:30: Ja,

00:23:30: genau.

00:23:32: Also eine Frage, die wir jetzt noch nicht besprochen haben, ist nur noch, wird es Schwierigkeiten haben, sich in der Kita anzupassen.

00:23:37: Jetzt ist das ja immer so eine Sache mit Prognosen, aber ich kann sagen, meine... Frau ist ja selber Erzieherin und die hat unterschiedlichste Kinder natürlich.

00:23:45: Manche haben total viel Bewegung, daran manche wenig.

00:23:48: Und letzten Endes ist man dafür natürlich auch ausgebildet.

00:23:51: Also ich würde jetzt mal ganz keck sagen.

00:23:53: Nein, da kann man dir, liebe Becky, die Sorge nehmen und ansonsten natürlich auch in die Gespräche mit den Erzieherinnen gehen.

00:24:02: Aber Katja, du kannst auch natürlich gerne noch was dazu

00:24:04: sagen.

00:24:04: Ja, ich würde gerne verhindern noch mal, weil wir jetzt so ein bisschen humorvoll auch drüber gesprochen haben und dann eben auch nochmal das Ganze jetzt in die Entwicklungsphase eingeordnet haben, dass Becky das Gefühl hat, sie ist nicht ernst genommen mit der Lebendigkeit und mit dieser Unruhe, die sie ja auch wahrnimmt bei Nick.

00:24:21: Ich sag mal so, die Frage ist ja relativ geschlossen.

00:24:24: Wird der Schwierigkeiten haben, sich anzupassen?

00:24:26: Jetzt ja oder nein, ist ganz schwierig, da was zu sagen.

00:24:29: Das hängt von ganz vielen Faktoren ab.

00:24:31: Was ist das für eine Kita?

00:24:33: Wie sind die Erzieher?

00:24:34: Was haben die für eine Einstellung?

00:24:35: Was haben die für eine Haltung?

00:24:36: Wie wird er dort abgeholt?

00:24:37: Ist das ein Waldkindergarten?

00:24:39: Ist das ein Kita mit einem offenen Konzept, wie viele Kinder sind?

00:24:43: Da hat er eine Ansprache.

00:24:44: Also, es sind ganz, ganz viele Punkte.

00:24:47: Ja, es ist ja noch ein bisschen Zeit.

00:24:49: Also, die Eingewöhnung hat jetzt angefangen und sie sind im Kontakt mit den Erzieherinnen.

00:24:54: Ich würde gerne einen Punkt dazu noch einbringen, nämlich wenn Kinder so in unserer Wahrnehmung, also Wir haben jetzt einige Referenzpunkte noch mal für Becky genannt.

00:25:06: Und Becky, du kannst das ja alles mal weiter beobachten, auch mal sacken lassen in deinen Körper, in deine Wahrnehmung und mal gucken, ob davon tatsächlich etwas bei dir irgendwie durchgerutscht ist oder ob du etwas, ob sich was treffend irgendwie anfühlt und du auch in eine Form von Beruhigung kommen kannst.

00:25:26: Auf der anderen Seite wäre es vielleicht auch noch mal gut, zu gucken, wenn Kinder besonders unruhig sind.

00:25:33: Und wir vielleicht auch sagen, ja, es hat mit der Entwicklungsphase, das kann auch mit der Entwicklungsphase zu tun haben.

00:25:39: Trotzdem nochmal zu gucken, wo könnte denn?

00:25:42: Diese Unruhe, also der Bewegungsdrang ist ja die Folge von einer inneren Unruhe.

00:25:47: Wir haben die jetzt, der Entwicklungsphase zugeordnet, von die innere Unruhe ist Freude, Bewegung, Begeisterung.

00:25:55: Ich will in die Welt.

00:25:56: Und die Folge ist, dass er sozusagen die Unruhe übersetzt in ein, ich will dahin rennen, ich will mich bewegen in der Kirche und so weiter.

00:26:07: Wenn es jetzt, wenn wir jetzt mal nochmal in eine andere Richtung gucken, dann könntest du Becky nochmal bei euch in eurem Familiensystem gucken und könntest nochmal gucken, gibt es irgendetwas, wo du sagen würdest, vielleicht auch im Zusammenhang mit dem Vater, mit deinem Partner, wo du das Gefühl hast, das könnte beunruhigend sein.

00:26:29: Also gibt es eine, gibt es wiederkehrende Abläufe, Rituale, gibt es ein etwas Ausgewogenes zwischen Anspannung und Entspannung.

00:26:40: Gibt es vielleicht Situationen, wo ihr besonders aufgebracht seid, ist eine besondere Sorge bei euch spürbar, die dann vielleicht sozusagen sich nochmal drauf setzt auf die Neugier, die dann zu einer größeren Unruhe dann nochmal führt.

00:26:57: Also das sind so Sachen, die man nochmal in den Blick nehmen könnte.

00:27:01: Manchmal ist es auch zum Beispiel eine Schwangerschaft oder auch ein besonderer Streitpunkt, den man mit dem Partner hat.

00:27:09: Manchmal in anderen Familien, das ist jetzt gar nicht auf Bäckige Münst, aber auch so Überlegungen mit.

00:27:14: trennen wir uns oder nicht bleiben wir zusammen oder ziehen wir um oder so.

00:27:18: Also irgendetwas, was im Außen bei euch ein Umbruch oder ein Konflikt oder irgendetwas, was es gibt, was vielleicht dann in der Resonanz von Nick in dem Fall dazu führen könnte, dass es noch etwas obendrauf gesetzt gibt zu der Entwicklungsphase noch.

00:27:39: Das könntet ihr noch mal gucken.

00:27:42: Und auch das wäre nicht jetzt in Anführungsstrichen schlimm oder schwierig, sondern es wäre erstmal eine Wahrnehmung.

00:27:49: Aha, das kommt also auch bei Nick an.

00:27:53: Und dann, und das fällt mir jetzt noch mal ein, könnte man auch noch mal gucken, Nik überall mit hinzunehmen.

00:27:59: Und jetzt kenne ich die Termine von Becky natürlich nicht.

00:28:01: Und ich weiß nicht, wo sie überall ist.

00:28:04: Vielleicht ist das auch eine Form von Unruhe, überall eben mit hinzugehen, wo viele Erwachsene sind, wo vielleicht auch viele Kinder sind.

00:28:12: Und da noch mal zu gucken, Ruhe reinzubringen, also in das eigene.

00:28:18: Systemruhe reinzubringen, in den Körperruhe reinzubringen, in die Kommunikationruhe reinzubringen und vielleicht auch in das, was wir miteinander tun, nochmal mehr Ruhe mit reinzubringen.

00:28:31: Ich finde, das ist gerade vor dem Hintergrund, dass in zwei Tagen Weihnachten ist, ein wunderbares Schlusswort von dir.

00:28:42: Da hast du Recht, da habe ich jetzt gar nicht dran gedacht, weil um den Weihnachtsbaum rennen die Kinder ja auch immer mit ihren ganzen Spielsachen.

00:28:49: Und da eben aufzugucken, wie kann man Ruhe reinbringen?

00:28:53: Weihnachten ist ja das fester Besinnung.

00:28:57: Nein, ist natürlich nicht lustig.

00:28:59: Aber es ist oft eben nicht das Fest der Besinnung, sondern der Besinnlichkeit, sondern es geht ja ganz, ganz oft ist Stress eben da.

00:29:06: Und je entspannter und ruhiger wir sind, also vielleicht noch mal ein weiteres Schlusswort, noch mal zu gucken, wie kann man jetzt wirklich in eine Ruhe kommen und sich dann auch das Leben, das Fest, das Miteinander besonders schön

00:29:20: machen.

00:29:21: Ja, das wünschen wir euch.

00:29:25: Das wünschen wir euch, Becky.

00:29:27: Gebt uns Rückmeldung, ob ihr was mit den Gedanken anfangen könnt.

00:29:30: Ich wünsche euch und dir lieber Bob frohe Weihnachten.

00:29:35: Und frohes Fest, dir auch.

00:29:37: Bis nächste Woche.

00:29:38: Bis nächste Woche, tschüss.

00:29:41: Das war's für heute mit dem Familienrat mit Katja Saalfrank.

00:29:45: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:29:47: Neue Folgen gibt es jeden Montag überall dort, wo es Podcasts

00:29:50: gibt.

00:29:51: Wenn es euch gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr den Familienrat mit Katja Saalfrank abonniert.

00:29:56: Weiter empfehlt oder Bewertungen und Kommentare hinterlasst.

00:29:59: Wenn ihr auch eine Frage habt, dann schickt sie uns gerne an familienratetmitvergnügen.com.

00:30:06: Und nicht vergessen, es gibt keine schwierigen Kinder, sondern nur schwierige Situationen.

00:30:11: Und unser Ziel ist es, dass ihr mit denen nicht alleine bleibt, sondern dass ihr eure Fragen stellt und in Austausch geht.

00:30:17: Wir freuen uns sehr auf

00:30:28: euch.

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